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Grundlegende Tatsachen betreffend das Hauptbelastungsindiz "Telefonkabel" gegen Philip Jaworowski
im Prozess wegen Mordes an Nadine Ostrowski

Dass es in Mordfällen Indizien gibt, die auf den Täter deuten, ist nicht ungewöhnlich. Aber wenn es ein Indiz einmal
öfter gibt, als es dieses Indiz eigentlich geben sollte, dann muss etwas faul sein.
Und wenn außerdem noch Richter nachweislich lügen, dann muss etwas oberfaul sein.


   

   Was es mit dem "doppelten
   Drosselkabel" auf sich hat:

   Umfassende Zitatesammlung aus
   Urteil und Prozessberichten,
   chronologisch:

             Klick!    


   Kurzüberblick, bebildert:

             Klick!    

   Die einzelnen Stationen des
   "doppelten Drosselkabels", die
   Bilder sind anklickbare LINKS:


   

   

   

   

   

   

   

   

Das "doppelte Drosselkabel". Ein Be- weismittel wird aufgrund richterlicher Lügen falsch gewürdigt.

Unzweifelhaft ist, dass Nadine Ostrowski mit einem Telefonkabel gedrosselt wurde. Doch infrage kommen gleich zwei Telefonkabel, eines, von dem man ein Stück unter der Leiche fand, eines, das man bei Philip Jaworowski hinter dem Schrank fand und an dem Blutspuren des Mordopfers Nadine gefunden wurden. Nähere Einzelheiten können einem der beiden KLICK-LINKS in der Spalte links entnommen werden, sofern noch nicht bekannt.

Was es mit den beiden Kabeln wirklich auf sich hat, wurde im Strafprozess nicht geklärt. Die Richter fühlten sich vielmehr veranlasst, sichere kriminaltechnische Untersuchungs- ergebnisse "umzulügen", um den Angeklagten überhaupt verurteilen zu können, siehe Kasten rechts.

Tatsächlich, und das wird im folgenden aufgezeigt, hätten die Untersuchungs- ergebnisse des Kriminaltechnikers Thomas Minzenbach dazu führen müssen, dass man den Angeklagten freigesprochen hätte, denn eindeutig waren ihm Mordindizien unterge- schoben worden.

Nach den Untersuchungsergebnissen des Thomas Minzenbach stand fest:

1. Das Telefonkabel, das unter Leiche gefunden wurde, hatte ursprünglich zum Festnetztelefon der Ostrowski, der Familie des Mordopfers, gehört.

2. Das Telefonkabel, das bei Philip gefunden wurde, hatte nicht zum Festnetztelefon der Ostrowski gehört, seine Herkunft blieb ungeklärt.


Anders als gerichtspsychiatrische Behaup- tungen sind kriminaltechnische Befunde keine Dinge, über die man streiten kann, wenn ein seriöser Kriminaltechniker sagen kann: "Das und das kann ich mit Sicherheit behaupten!" Das hatte Minzenbach getan, offensichtlich im Zuge energischer Befragung durch das Gericht, entsprechend müssen die von Minzenbach ermittelten Ergebnisse als Tatsachen gewertet werden.

Vor diesem Hintergrund wird nun der Frage nachgegangen, welche Möglichkeiten plausibel sind, was die Rolle der beiden gefundenen Kabel angeht. Dabei werden alle theoretischen Möglichkeiten durchgespielt, was nicht schwer ist, da es derer nicht viele gibt.

1. Möglichkeit: Das Telefonkabel des Ostrowski-Telefones, von dem ein Stück unter der Leiche gefunden wurde, war das Drosselkabel.

Das ist die naheliegende Möglichkeit, denn schließlich lag ein Reststück des Ostrowski-Kabels unter der Leiche, und schließlich ist der übrige Teil des Ostrowski-Kabels seit dem Mord verschwunden, was nur der Mörder geleistet haben kann.

Zudem müsste man sich auch die Frage stellen, wozu ein Mörder das Haustelefon aus der Wand reißen und letztlich samt Kabel mitnehmen sollte, wenn er das Kabel nicht für den Mord benötigen sollte, weil er ein anderes Kabel, ob in der Hosentasche, ob zufällig am Tatort herumliegend, zur Verfügung hätte.

2. Möglichkeit: Das bei Philip hinter dem Schrank gefundene Kabel (im folgenden "Schrank-Kabel" genannt) war das Drosselkabel.

Dafür scheint zu sprechen, dass an jenem Kabel Blutspuren des Mordopfers gefunden wurden. Doch wie hätte dann ein Stück vom Ostrowski-Kabel unter die Leiche gekommen sein sollen, wenn sie doch mit einem gänzlich anderen Kabel gedrosselt worden wäre?

Tatsache ist, dass das Ostrowski-Kabel vor dem Mord noch seinen Dienst als Verbindungskabel zwischen Telefondose und Telefonapparat getan hatte, es musste also vom Mörder selbst entfernt worden sein, und nur der Mörder kann dafür gesorgt haben, dass letztlich ein Reststück dieses Kabels unter der Leiche zu finden war.

Natürlich könnte man irrwitzige Konstruktionen bemühen, etwa, der Mörder habe sich einen Spaß daraus gemacht, für Verwirrung zu sorgen, mit dem einen Kabel habe er gedrosselt, das andere habe er zerissen und ein Stück davon unter die Leiche gelegt. Doch gerade im Falle des Philip, der höchstens 31 Minuten Zeit hatte, um zum ersten Male in seinem Leben in das Wohnhaus der Ostrowski einzutreten, der sich dort also nicht auskannte, dort dann einen Streit mit Nadine vom Zaune zu reißen, in drei Etappen zu morden, Wasser zu vergießen, Tatwerkzeuge zusammen zu packen und zu verschwinden, kann man solchen Unfug sicherlich ausschließen. Zum Zeitfenster des Philip Jaworowski für den Mord:     Klick!    


Es ist also absolut nicht plausibel, dass mit einem anderen Kabel als mit dem Ostrowski-Kabel gedrosselt wurde, und das sahen im Übrigen auch die Richter am Landgericht Hagen so:              Beleg    


Bis hierher bleibt festzustellen, dass es plausibel ist, dass mit dem Ostrowski-Kabel gedrosselt wurde, dass es keine plausible Erklärung dafür gibt, dass mit dem Schrank-Kabel gedrosselt wurde. Dennoch kann man Letzteres noch nicht mit absoluter Sicherheit ausschließen, schließlich war ja Opferblut am Schrank-Kabel. Und so sollte muss man beide Möglichkeiten zu Ende denken, um weitere Anhaltspunkte zu finden.

1. Möglichkeit: Angenommen, es wurde mit dem Ostrowski-Kabel gedrosselt. Dann wären Blutspuren am Schrank-Kabel nicht infolge der Mordhandlungen erklärbar, denn dann hätte das Schrank-Kabel beim Mord ja keine Rolle gespielt. Möglich wäre es dann nur, dass der Mörder von der stark blutenden Leiche etwas Blut abgenommen und später ein Kabel damit kontaminiert hätte.

Feststehende Tatsache ist, dass der größere Teil des Ostrowski-Kabels nicht wieder aufgetaucht ist. Wäre Philip der Mörder, dann hätte er das Ostrowski-Kabel vom Tatort mitnehmen und erfolgreich beseitigen müssen, denn sonst wäre es ja bei ihm gefunden worden.

Doch wie plausibel ist es, dass ein Mörder ein Original-Tatwerkzeug spurenlos verschwinden läßt, um dann ein ähnlich aussehendes Teil mit Opferblut zu präparieren und für die Polizei auffindbar in seiner Wohnung zu verstecken? Ein solches Handeln müsste man wohl in die Kathegorie "Irrsinn" einordnen.

2. Möglichkeit: Angenommen, es wurde mit dem Schrank-Kabel gedrosselt. Auch dann hätte Philip, wäre er der Mörder, das Ostrowski-Telefon samt Kabel vom Tatort entfernt, außerdem das Schrank-Kabel. Auch hier stellt sich die Frage, warum Philip dann das nicht auffindbare Ostrowski-Kabel entsorgt haben sollte, das tatsächliche Drosselkabel aber nicht: Wer ein Telefonkabel spurlos verschwinden lassen kann, der kann das auch mit zweien machen, und zwischen dem Mord und Philips Verhaftung lagen immerhin fast vier Wochen Zeit.

Bis hierher ist festzuhalten, dass es erstens keine plausible Erklärung dafür gibt, dass das Schrank-Kabel das Drosselkabel war, was bedeutet, dass Blut nicht im Zuge des Mordes, sondern nur im Zuge absichtlicher Präparation an das Kabel gelangt sein kann. Weiterhin ist festzuhalten, dass es, unabhängig davon, welches der beiden Kabel das Drosselkabel war, keine plausible Erklärung dafür gibt, dass Philip das Ostrowski- Kabel entsorgt, das mit Opferblut kontaminierte Schrank-Kabel aber aufbewahrt haben müsste, wenn er der Mörder wäre.

In beiden Fällen sind die Unplausibilitäten, geht man von Philip als Täter aus, so erheblich, dass man sich sagen muss: "Auf solche Ideen würde doch niemand kommen, ein solches Handeln ergibt ja überhaupt keinen Sinn!", und zwar völlig unabhängig davon, ob jemand zum Morden bereit ist, oder nicht.

Wenn man aber davon ausgeht, dass Philip gar nicht der Täter war, dann gelangt man tatsächlich zu einer plausiblen Erklärung: Ihm wurden Mordindizien untergeschoben, wobei man das Original-Drosselkabel, das Ostrowski-Kabel, nicht verwenden konnte oder wollte, so dass man ein anderes Kabel entsprechend präparieren musste. Dass man es möglicherweise nicht verwenden konnte, dafür ist eine plausible Erklärung in Sicht: Sollten an dem Original-Drosselkabel auch Spuren des/der wahren Mörder gewesen sein, so hätte man sie beseitigen müssen, bevor man dem Philip das Kabel, neu präpariert, unterschob. Gründliche Spurenbeseitigung lässt sich allerdings krimianltechnisch erkennen - die Oberfläche des Kabels hätte Spuren davon getragen, Spuren, die das Restkabel am TAE-Stecker unter der Leiche nicht aufgewiesen hätte. Damit wäre die Manipulation aufgefallen. Zudem gibt es auch einen plausiblen Grund dafür, dass man das Original-Drosselkabel behalten wollte: Der Mord trägt Merkmale eines satanischen Ritualmordes, keine Abwehrverletzungen des Opfers trotz brutalster Verletzungen, weitaus mehr tödliche Verletzungen, als zur Tötung nötig ("Übertöten"), u.a. eine zweistellige Anzahl von Stichen in das Gesicht und den Hals, einer davon sogar ins Auge. Im Falle von satanischen Ritualmorden erlangen die Mordwerkzeuge durch das Morden selbst eine kultische Bedeutung, so dass sie von Satanisten gern im Falle späterer Rituale verwendet werden.

Tatsache ist jedenfalls, dass das Schrank-Kabel so manipuliert war, dass es auf den ersten Blick aussah, als sei es das Kabel, von dem der TAE-Stecker abgerissen und unter der Leiche verblieben war, denn dem Schrank-Kabel fehlt der TAE-Stecker:              Beleg    


Tatsache ist jedenfalls, dass das Schrank-Kabel gemeinsam mit dem Ostrowski-Telefon in eine Tüte gepackt worden war, dass also auch insofern der Eindruck entstand, das Schrank-Kabel sei das Ostrowski-Kabel.

Tatsache ist jedenfalls, dass nur der wahre Mörder das Ostrowski-Telefon vom Tatort entfernt haben konnte, Tatsache ist es auch, dass es für den Mörder kein Problem gewesen sein kann, sich Blut vom Mordopfer zu besorgen, um dieses dann zur Erzeugung von Mordindizien zu verwenden.

Tatsache ist jedenfalls, dass Philip sich, wie vermutlich alle in Wetter/Ruhr, ab Bekanntwerden des Mordes an der Nadine sehr für diesen Fall und die Ermittlungen der Polizei interessierte und bestmöglich informierte:              Beleg    


Tatsache ist jedenfalls, dass sehr kurze Zeit nach dem Mord öffentlich darüber informiert wurde, dass die Polizei den Täter anhand der Internetkontakte der Nadine suche, so dass Philip, falls er tatsächlich zu den Internetkontakten der Nadine gehört haben sollte, mit Polizeibesuch zu rechnen hatte:              Beleg    


Tatsache ist es jedenfalls, dass ebenfalls sehr frühzeitig nach dem Mord öffentlich bekannt gegeben worden war, dass die Polizei das Telefon der Ostrowski suche:              Beleg    


Tatsache ist es jedenfalls, dass Philip, wenn er denn der Täter wäre, nicht nur das Ostrowski-Kabel, sondern auch einen Kochtopf vom Tatort beseitigt haben müsste: (Beleg kommt noch)

Tatsache ist es jedenfalls, dass Philip, der über ein eigenes Auto verfügte, äußerst komfortable Möglichkeiten gehabt hätte, Mordwerkzeuge zu beseitigen:                                   Beleg    


Wie plausibel aber ist es, dass Philip, obwohl er wochenlang wusste, dass die Polizei den Mörder anhand der Internetverbindungen der Nadine suchte, wochenlang wusste, dass die Polizei u.a. das Ostrowski-Telefon suchte, nur einen Teil der vom Tatort mitgenommenen Gegenstände entsorgt hätte, obwohl er spielend alles hätte entsorgen können? Man müsste ihm jeden Verstand absprechen, wenn er selbst der Mörder wäre. Wesentlich plausibler ist es auch an der Stelle, dass man ihm die Mordindizien untergeschoben hatte und er gar keine Ahnung davon hatte, was sich hinter seinem Schrank verbarg!

Zusammengefasst:

Es ist mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass das Ostrowski-Kabel das Drosselkabel war. Entsprechend ist davon auszugehen, dass das Schrank-Kabel mit dem Mord nichts zu tun hatte, aber so manipuliert / präpariert wurde, dass es den Verdacht auf Philip lenkte: Auftragung von Opferblut und Philips DNA, Kürzung des Kabels um den TAE-Stecker, so dass es erstens aussah, als habe es beim Mord eine Rolle gespielt, zweitens so aussah, als ob es von Philip benutzt worden sei, drittens so aussah, als ob es zum Kabelrest unter der Leiche passte. Eine äußerst bizarre Vorstellung wäre es, dass Philip dies selbst getan hätte. Zu bizarr offenbar auch für die Richter, denn weshalb sonst haben sie entgegen den Ergebnissen der kriminaltechnischen Untersuchung aus dem Schrank-Kabel das Ostrowski-Kabel gemacht?

Unabhängig davon, welches Kabel das Drosselkabel war, so wäre es völlig unplausibel, dass Philip, wäre er der Täter, einen Teil der vom Tatort entfernten Gegenstände (Kochtopf, Original-Ostrowski-Kabel) entsorgt hätte, den Rest aber wochenlang als Volltreffer für die Polizei in seinem Zimmer aufbewahrt hätte, wohlwissend, dass die Polizei letztlich bei ihm vor der Tür stehen würde, falls er tatsächlich zu den Internetkontakten der Nadine gehört haben sollte.

 

Der kriminaltechnische Experte Thomas Minzenbach, Landeskriminalamt NRW, war sich absolut sicher gewesen:

"Der Stecker mit Kabelrest unter der Leiche gehörte zum Ostrowski- Telefon."                                        Beleg   


Und das machten die Richter am Landgericht Hagen in ihrem Urteil daraus:

"Der Stecker mit Kabelrest unter der Leiche gehörte nicht zum Ostrowski- Telefon gehört, seine Herkunft blieb ungeklärt."                                        Beleg   


Der kriminaltechnische Experte Thomas Minzenbach, Landeskriminalamt NRW, war sich absolut sicher gewesen:

"Das bei Philip hinter dem Schrank gefundene Kabel gehörte mit Sicherheit nicht zum Ostrowski-Telefon."
                                       Beleg   


Und das machten die Richter am Landgericht Hagen in ihrem Urteil daraus:

"Das bei Philip hinter dem Schrank gefundene Kabel gehörte zum Ostrowski-Telefon."
                                       Beleg   








Vors. Richter am Landgericht Hagen Dr. Frank Schreiber als Vorsitzender, Richter am Landgericht Marcus Teich Richter am Landgericht Dr.Christian Voigt als beisitzende Richter, Sekretärin Margarete Dodt, Hagen, Verwaltungsangestellter Kristof Schumann, Hagen, als Schöffen, Oberstaatsanwalt Wolfgang Rahmer Staatsanwalt Klaus Knierim, als Beamter der Staatsanwaltschaft, Rechtsanwalt Prof. Dr. Ralf Neuhaus, Dortmund, Rechtsanwalt Rudolf Esders, Dortmund, als Verteidiger

   Ein Teil der Namen der Hauptverantwortlichen für eines der  
   ungeheuerlichsten Strafverfahren in der Geschichte der BRD  
   ist links nachlesbar.